Optionaler Fokus
Angst
Nimm wahr, was jetzt geschieht und was du erwartest. Wähle einen Halt oder passende Hilfe.
Ein alltägliches Beispiel
Für morgen ist eine kurze Vorstellung im Team geplant. Bei der Vorbereitung besteht im Raum keine unmittelbare Gefahr, doch es taucht das Bild auf, vor dem Publikum komplett zu erstarren.
Der persönliche Gedanke in diesem Beispiel
Ich werde blockieren und nicht einmal den ersten Satz schaffen.
Eine verbundene Frage
Wäre jetzt ein Anker im Raum oder nur das Einüben des Anfangs hilfreicher?
Von einer Frage zu einem kleinen Versuch
Was ausprobiert werden könnte
Eine Möglichkeit ist, die Stütze des Stuhls oder einen Gegenstand im Raum wahrzunehmen, mit offenen Augen und in einem angenehmen Tempo. Wenn Vorbereitung passt, kann einfach der erste Satz aufgeschrieben und einmal ausprobiert werden. Es ist nicht nötig, eine gelungene Präsentation oder die Reaktion des Publikums vorzustellen.
Was danach zu prüfen ist
Hat der Anker zur Situation gepasst, oder wurde der Anfang brauchbarer? Angst und Nützlichkeit sind getrennte Rückmeldungen. Die morgige Präsentation hat noch nicht stattgefunden.
Eine wichtige Grenze
Eine Meldung über gegenwärtige Gefahr wird nicht als bloßer Gedanke umgedeutet. Die Übung kann jederzeit gestoppt werden; unangenehme Bilder und eine veränderte Atmung sind nie erforderlich.