Optionaler Fokus
Wiederkehrende Muster
Erkenne einen Auslöser und überlege dir eine eigene andere Reaktion.
Ein alltägliches Beispiel
Wenn eine zusätzliche Bitte kommt, kommt das „Ja“ heraus, bevor der Kalender geprüft wird. Erst später wird klar, dass die Zeit nicht reicht, und danach folgt Frust mit sich selbst.
Der persönliche Gedanke in diesem Beispiel
Ich habe wieder zugesagt, bevor ich geprüft habe, was ich schaffe.
Eine zusammenhängende Frage
Welcher Moment kommt direkt vor der schnellen Zusage, und welche kleine andere Reaktion könnte dort passen?
Von einer Frage zu einem kleinen Versuch
Was ausprobiert werden könnte
Der Auslöser kann benannt werden – eine neue Bitte – und ein alternativer Satz ausprobiert werden: „Ich prüfe meine Termine und melde mich dann.“ Die Formulierung kann so angepasst werden, dass sie natürlich klingt. Das bereitet eine mögliche nächste Gelegenheit vor; es zeigt nicht, dass sich die übliche Reaktion schon verändert hat.
Was danach zu prüfen ist
Ist die alternative Reaktion brauchbar? Bei einer späteren Rückkehr kann berichtet werden, ob sich die Gelegenheit ergeben hat, was versucht wurde und was dazwischenkam. Wiederholung allein wird nicht als Scheitern bezeichnet.
Eine wichtige Grenze
Der Fokus bedeutet nicht, das Gehirn umzuprogrammieren. Er gibt weder eine Anzahl an Wiederholungen vor noch verspricht er eine dauerhafte Veränderung; er betrachtet eine persönliche Reaktion in einer bestimmten Situation.